Komet Hale-Bopp

Der Komet Hale-Bopp wurde von Alan Hale aus Cloudcroft (New Mexico, USA) und Thomas Bopp aus Stanfield (Arizona, USA) unabhängig
voneinander am 23. Juli 1995 entdeckt. Beide machten diese zufällige Entdeckung, als sie in den frühen Morgenstunden mit
ihren 40cm Spiegel-Teleskopen den Kugelsternhaufen M70 beobachteten. Die Entdeckung erregte erst kein besonderes Interesse, da der Komet
erstens von der nördlichen Halbkugel kaum zu beobachten war, zweitens neue Kometen Entdeckungen nichts außergewöhnliches sind, und
drittens die Bahn von Hale-Bopp noch nicht bekannt war. Dies änderte sich schlagartig als die Berechnung seiner Bahn ergab,
daß der Komet Hale-Bopp so nah an der Erde vorbei fliegen sollte, daß er mit bloßem Auge zu sehen sein wird.
Im Winter
1996/1997 ergab sich dann ein großartiges Schauspiel, und der Komet Hale-Bopp war das überragende astronomische Objekt für
das bloße Auge. An sehr dunklen Orten, und vor allem mit einem Fernglas ausgerüstet, konnte man zwei Schweife erkennen.
Der weiße Schweif besteht auf Staub und der Blaue aus Plasma, also ionisiertem Gas.
Die Bilder des Kometen Hale-Bopp habe ich mit einer
normalen SLR-Kamera ohne Nachführung gemacht. Es kamen Brennweiten von 28-300mm zum Einsatz. Als Filme habe ich
Kodak 400 und Fuji 400 verwendet. Die schlechte Bildqualität resultiert daher, daß ich
die Originalfotos mit einer billigen Web-Kamera für das Internet abfotografiert habe.
Das erste Bild zeigt rechts einen damaligen Kommilitonen von mir und links meine Wenigkeit.
Die Belichtungsdauer betrug 30s, wobei der Vordergrund mit einem Blitz aufgehellt wurde.
Diese beiden Bilder habe ich mit einem 300mm Objektiv und einer Belichtungszeit von 10s und 20s gemacht. Der blaue Plasmaschweif und
der weiße Staubschweif sind gut zu erkennen. Da ich keine Nachführung verwendet habe, erscheinen die Sterne, bedingt durch die
Rotation der Erde, als kurze Striche.
Die letzten 4 Bilder habe ich vom Heidelberger Schloß aus gemacht.
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